Knochendichtemessung

Vorsorge für gesunde Knochen

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Mit einer Knochendichtemessung (auch Osteodensitometrie) lässt sich ein Verlust der Knochensubstanz frühzeitig feststellen.

Wenn die Knochensubstanz deutlich vermindert ist, steigt die Gefahr von Knochenbrüchen — nicht nur nach Stürzen! Besonders die Wirbelsäule ist täglich hohen Belastungen ausgesetzt und hier können Frakturen schon durch alltägliche Bewegungsabläufe entstehen.

Eine Osteoporose oder andere Stoffwechselstörungen können die Knochendichte und -stabilität senken. Risikofaktoren sind aber auch z.B. Rauchen, Alkoholkonsum, Vitamin-D-Mangel, Einnahme bestimmter Medikamente oder chronische Entzündungserkrankungen.

Ist die Knochendichte nur um 10% im Vergleich zum Durchschnitt gesenkt, verdoppelt sich das Frakturrisiko im Bereich der Wirbelsäule!

Gerade bei der Ausübung von Kontaktsportarten und solchen, bei denen ein hohes Sturzrisiko vorliegt, ist eine regelmäßige Analyse der Knochendichte daher sinnvoll.

Die Knochendichtemessung erfolgt über Röntgenaufnahmen von Hüftgelenk und Lendenwirbelsäule und dauert etwa 20—30 Minuten. Auch eine Untersuchung per Computertomographie oder Ultraschall ist möglich.

Je nach Zustand der Knochensubstanz bieten sich Therapien mit Hormonen, Calcium oder anderen Medikamenten an — oder vorbeugende Maßnahmen wie etwa spezielle Physiotherapie zur Stärkung der Muskulatur.