Arthroskopie

Wirkungsvoll und schonend

SPORTARTEN

Mannschaftssport
Triathlon
Tennis
Wintersport

Mittels einer Arthroskopie (auch: Gelenkspiegelung) werden die großen Gelenke von innen untersucht und therapiert. Schäden an Knorpelflächen oder Bandstrukturen werden diagnostiziert und unmittelbar behandelt: Nach Sportverletzungen ebenso wie bei Arthrose oder chronischer Entzündung kann eine Arthroskopie das Mittel der Wahl sein.

Unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung wird das Arthroskop durch einen kleinen Einschnitt ins Gelenk eingebracht; sein Durchmesser beträgt etwa 5mm. So können alle Strukturen des Gelenks mit Hilfe einer Kamera untersucht und auf ihre Funktion überprüft werden. Freie Gelenkkörper, die Schmerzen verursachen oder die Bewegung einschränken — etwa Knochensplitter oder Kalk — werden mit arthroskopischen Instrumenten sofort entfernt und auch beschädigte Knorpel- und Bandstrukturen lassen sich operativ behandeln.

Diese minimal-invasive Methode schont das umliegende Gewebe und ermöglicht nach dem Eingriff eine schnellere, schmerzärmere Heilung als bei herkömmlichen „offenen“ Operationen. Das Infektionsrisiko ist durch die kleine Wundfläche geringer und es entstehen nur minimale Narben.
In vielen Fällen kann eine Arthroskopie ambulant durchgeführt werden; einfache Eingriffe dauern etwa 20 - 30 Minuten. Schon nach vier bis sechs Wochen ist z.B. nach einer Kniearthroskopie die Rückkehr zum Training möglich.